Rathausrunde: Rottenburg oder Gärtringen?

„Schlachthofpläne sind gestorben“ so titelte das Tagblatt seinen Bericht vom Samstag. Das hört sich an als ob alle Arbeit, Ideen und Diskussionen umsonst gewesen seien. Das ist mitnichten so. In vielen Diskussionen in der Öffentlichkeit, in der AG Schlachthof, im Bürgerrat, in Ortschaftsräten und Gemeinderat wurden Ideen entwickelt, Kriterien für Tierwohl und Nachhaltigkeit ausgearbeitet.

Schnell wurde den meisten Mitwirkenden klar, dass eine Sanierung des seitherigen Schlachthofes keine Perspektive hat. Auch wenn das Einige nicht wahrhaben woll(t)en. Als Alternative wurden ein neuer zukunftsfähiger Schlachthof entwickelt, Wirtschaftlichkeitsfragen geprüft, Standortmöglichkeiten ausgelotet. Wie schwierig das ist, zeigen die diesbezüglichen Diskussionen.

Beeinflusst wurde dies durch den Skandal in Gärtringen und die Schließung der anderer Schlachthöfe. Deutlich wurde, dass ein Schlachthof auf Rottenburger Gemarkung nur dann eine realistische Perspektive hat, wenn er in Ausrichtung und Qualitätsanforderungen ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen und seine Wirtschaftlichkeit auf mehrere Jahrzehnte hinaus positiv kalkulierbar sein kann.

Ein solcher Schlachthof für die regionalen Landwirte, Metzger und Vermarkter wie auch Verbraucher wird entstehen. Voraussichtlich in Gärtringen. Dort wird das Konzept, das für einen Rottenburger Schlachthof entwickelt wurde, zugrunde gelegt. Die Umsetzung soll bereits in 2023 erfolgen. Unter diesen Umständen gibt es keine Perspektive für zwei solche Schlachthöfe in unmittelbarer Nähe. Der kleinere und erst später entstehende Schlachthof in Rottenburg hätte keine wirtschaftliche Grundlage mehr.

Insofern ist es in der Sache und aus unserer Sicht für alle Beteiligten richtig eine Kooperation mit Gärtringen zu prüfen. Gut wäre es gewesen, dies auch im Gemeinderat zu diskutieren. Entscheidungen sind noch nicht getroffen. Aber sie sind absehbar. Unsere Fraktion trägt sie mit!

Hermann Josef Steur

SPD-Fraktion

SPD-Fraktion: Haushalt der Stadt Rottenburg 2022

Der vor uns liegende Haushalt ist wieder mit großer Sorgfalt erarbeitet. Dafür bedanken wir uns bereits an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Beteiligten. Unsere heutigen Vorlagen zeigen, dass es sich bewährt, wenn Ortschaften und Verwaltung, Fraktionen untereinander und mit der Verwaltung nach gemeinsamen Linien und Prioritäten suchen.

Der vorliegende Entwurf ist eine Fortschreibung unserer bisherigen Schwerpunkte und ist gekennzeichnet durch große, notwendige Investitionen. Ob wir alles so umsetzen können, wird sich zeigen. Preissteigerungen, stockende Lieferketten, fehlende Rohstoffe, überteuerte Baustoffe erschweren uns allen die Umsetzung. Mit Blick darauf, haben wir interfraktionell zwei Anträge eingebracht, die dem Gemeinderat mehr Mitgestaltung ermöglichen.

Auf der Basis der Stadtkonzeption 2030 werden wir 2022 unsere Planungen und Projekte sorgsam überprüfen und ggf. neue Schwerpunkte setzen müssen.

Dazu einige Überlegungen:

Mitgliederversammlung am 17.12.2021

Am 17.12.2021, 19:30-21:00 Uhr findet unsere nächste Mitgliederversammlung statt. Thema: Sozialdemokratische Stadtentwicklung für Rottenburg (mit den Schwerpunkten Wohnen und Einzelhandel) Format: online Die Einladung mit link wird per Mail versandt. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Euer Vorstand OV Rottenburg

Anmerkungen zu den Äußerungen von Volkmar Raidt vom vergangenen Dienstag und in der Presse am 19./20.11.2021

Ich spreche hier für die Fraktionen der CDU, der SPD, der Fraktionsgemeinschaft FW/FB und zwei Mitgliedern der Fraktion Junge Alternative.

Uns beschäftigt noch die Wortmeldung des Kollegen vor einer Woche, die Reaktion des InB und wiederum des Kollegen in der Zeitung. Zudem hat der Kollege uns aufgerufen, diesen vermeintlichen Rassismus nicht zu akzeptieren.

Volkmar Raidt sagte wörtlich – bezogen auf die Einladung des InB, die Sonderausstellung in Baisingen und das glamour-shopping am 8.11.:

• „Da es mittlerweile erwiesen ist, dass auch Geimpfte an Covid erkranken und auch übertragen können, stelle ich die Ausgrenzung der Ungeimpften in Frage. Hier wird bewusst eine Personengruppe denunziert und diffamiert, die nichts anderes tut, als Art. 1 und 2 des GG der BRD in Anspruch zu nehmen.

• Rottenburg ist eine Stadt, die sich gegen Rassismus stellt. Was sich aber derzeit in Deutschland und anderen EU-Staaten abspielt ist eine neue Form von Rassismus gegen eine Personengruppe der Ungeimpften aus dem eigenen Volk. Dies sollten wir als Interessensvertreter der Stadt Rottenburg nicht akzeptieren.

• Wir sollten aufpassen, dass sich nicht Teile der Geschichte in einer neuen Form wiederholen."

Der Kollege reagierte – so die Darstellung in der Rottenburger Post – mit dem Hinweis: „Was ich mit einer neuen Form von Rassismus meinte bezog sich auf die Politik die sich zurzeit in Deutschland und anderen EU-Staaten (nicht in der Stadt Rottenburg) gegenüber Ungeimpften abspielt. Die Ausgrenzung der Ungeimpften ist das, was ich anprangere.“ Dass die 2G-Regel bei der Veranstaltung des Integrationsbeirats angewandt wurde, habe „mit Rassismus nichts zu tun, das habe ich so nie gemeint.“

Der Integrationsbeirat reagierte und forderte eine Entschuldigung.

Das können wir so nicht stehen lassen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 15.10.2021

Liebe Sozialdemokraten/-innen unseres Ortsvereins,

wie durch die vielen Vorankündigungen der letzten Monate die allermeisten von Euch wissen und schon eingeplant haben:

Am Freitag, 15.10.21, haben wir Mitgliedertreffen (Jahreshauptversammlung), zu der wir hiermit alle "alten" und neuen Mitglieder nochmals offiziell herzlich einladen.

Das Treffen ist öffentlich - gerne also "Werbung" machen oder direkt auch mit Freunden, Bekannten etc. kommen. Wie immer in diesem Jahr behandeln wir keine Formalia o. ä., sondern gehen in einen wichtigen spannenden inhaltlichen Austausch. Unser Thema wird sein: Stärkung und Verteidigung eines guten demokratischen Miteinander. Auch wenn die Bundestagswahl vermeintlich die "Mitte" gestärkt hat: Unsere Gesellschaft driftet immer weiter auseinander, und immer größere Kreise lehnen das demokratische "System" als solches ab. Mit nachvollziehbaren Hintergedanken wollen wir uns treffen im Dokumentationszentrum der KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen im Alten Tailfinger Rathaus, Hauptstr. 39, 71126 Gäufelden-Tailfingen. Die Jahreshauptversammlung findet 19:30-21:00 Uhr im dortigen Seminarraum statt. Falls über das inhaltliche Thema hinaus weitere Tagesordnungspunkte gewünscht sind, wendet Euch möglichst im Vorfeld an ein Vorstandsmitglied. Einer steht schon fest: Wir erwarten unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann zur "Lage im Wahlkreis und in Berlin nach der Bundestagswahl". Zudem lege ich Euch das "Beiprogramm" ans Herz: Um 19:00 Uhr wird uns Andreas Kroll in das Dokumentationszentrum einführen. Und im Anschluss an unsere Versammlung wird es noch Gelegenheit geben, sich die dortige Ausstellung genauer anzuschauen.

Damit der Veranstaltungsort am Rande unserer Raumschaft für niemanden eine Hürde bedeutet: Um 18:30 Uhr ist Treffen am Rottenburger Eugen-Bolz-Platz (Nähe Brillinger) zur Bildung von Fahrgemeinschaften - es werden genügend Autos zur Verfügung stehen. An alle, die weder gut zum Eugen-Bolz-Platz noch direkt nach Tailfingen kommen können, aber gerne dabei sind: Bitte einfach formlos bei mir melden, wir organisieren gern einen "Extra-Shuttle".

Bitte beachtet die 3G-Regel. Herzliche Grüße in Vorfreude auf eine wichtige "besondere" Veranstaltung mit Euch,

Mathias für das Vorstandsteam Eures SPD-Ortsvereins

Für uns im Landtag

Dr. Dorothea Kliche-Behnke

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Für uns im Bundestag

Dr. Martin Rosemann

FÜR EINEN STAAT, DER ES UNS LEICHTER MACHT.

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SPD Ortverein Rottenburg
KSK Rottenburg
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